Kategorie: Musik (Seite 2 von 3)

Musik aus der Werkstatt

Erobique – Brise Opus 1 & 2

Ich mag ja den Erobique. Der macht einfach unglaublich vielseitige Musik. Ich träume ja auch immer von so einem Sampler-Pad und schau da immer ganz neidisch zu, aber da ich nie Klavier gelernt habe (dafür aber Geige), wird aus der Synthesizer-Karriere wohl nix.

Jeder Homeschooling-Tag fängt mittlerweile mit diesem Lied an. Dann muss er entspannt anfangen, geht gar nicht anders:-)

Danger Dan – Sand in die Augen

Zur Zeit sehe ich andauernd in den Nachrichten, dass dieser Gzuz von 187 Straßenbande ins Gefängnis muss (unter anderem, weil er eine Frau ins Gesicht geschlagen hat, scheint ja ein echter Kerl zu sein). Ich habe mir schon viel Musik von denen angehört, vor allem da meine Schüler das gerne hören, kann damit aber weniger als nichts anfangen. Auch für den Unterricht lässt sich das einfach überhaupt nicht verwenden. Andersherum finden die Schüler dann halt meine Musik doof. Kann man nix machen, das ist halt so wenn man alt ist.

Dieser Track steht in jedem Fall in krassem Kontrast zu dem ganzen Gangsterrap, der sich meistens um Beleidigungen, Autos, Uhren, Geld und ein ziemlich objektifizierendes Frauenbild dreht, was erstens peinlich und zweitens irgendwann ziemlich langweilig ist. Schön ist, dass Danger Dan von der Antilopen Gang letzteres Thema von der anderen Seite betrachtet und in seinem Video so ziemlich jedes Gangsterrap-Klischee unterbringt, das es gibt. Warum können die Jungs und Mädels nicht mehr solche Musik hören?

Mezerg & Waagal – Live

Das Sommerloch ist vorbei, am Montag startet die Schule wieder. Ich habe mal bewusst eine längere Computerpause eingelegt und dafür einige Projekte verwirklicht, die die nächsten Tage hier erscheinen werden. Starten werde ich aber mit einem unglaublich guten Konzert von Mezerg und Waagal. Wenn man das ohne Video hört, kann man sich nur schwer vorstellen, dass das nur zwei Leute sind. Mezerg empfehle ich absolut uneingeschränkt. Der Typ baut sich Synthesizer aus Melonen!

Mama Saturn’s Virtual Concert

Da bin ich gestern drauf gestoßen. Wie meistens läuft bei mir Youtube im Hintergrund und der Algorythmus trifft alle paar Wochen voll ins Schwarze. Was für eine Stimme!

Ich habe mal ein bisschen recherchiert, wer das überhaupt ist. Es handelt sich um eine Sängerin namens Tanerélle. Wenn man diesen Namen googelt, findet man allerdings in erster Linie Einträge die sich mit den Brüsten dieser Sängerin auseinandersetzen. Als ob die Leute sonst keine Probleme haben. Hört der mal zu!

AnnenMayKantereit – Ausgehen

Seit KIZ`s „Hurra die Welt geht unter“ ist mir Henning May ein Begriff. Der Typ hat für sein Alter eine unglaubliche Stimme. Ich hätte beim ersten Hören nie gedacht, dass der 28 ist. Seine Band „AnnenMayKantereit“ kannte ich zwar am Rande schon, richtig entdeckt habe ich sie aber erst vor Kurzem.

Das Lied ist großartig, das Video so mittel. Aber ist ja wurscht, muss man sich nicht anschauen.

Tocotronic – Schatten werfen keine Schatten

Ich sitze gerade am Schreibtisch, es ist 10.40 Uhr. Große Pause. Nach den ersten 3 Stunden Deutsch brauche ich die jetzt aber auch, lege die Füße auf den Tisch und trinke Kaffee. Im Hintergrund läuft Tocotronic. Zu dieser Band, wie mich ihre Musik seit 20 Jahren begleitet und vor allem zu diesem Lied könnte ich ein Buch schreiben. Ich versuche es mal in ein paar Sätzen und weiß jetzt schon, dass die nicht ausreichen.

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Too Many Zooz – Bedford

Das Video habe ich schon vor Längerem gefunden, beim Musiksortieren ist es mir aber wieder vor die Füße gefallen. „Too many zooz“ besteht aus drei Typen, die sich an der Manhattan School of Music kennengelernt haben und mit einer selbst erfundenen Stilrichtung namens „Brass house“ ziemlich Gas geben. Besonders auffällig ist Leo Pellegrino am Bariton-Saxophon. Dieses Instrument ist eigentlich nicht für Solo-Orgien bekannt, aber was der da rausholt, ist wild.

Ich frage mich gerade, wie ich reagieren würde, wenn die morgens um halb 4 meine U-Bahn betreten würden.

Chet Faker – No diggity (live sessions)

Mein Ipod war 2 Jahre verschwunden, um dann in einer unentdeckten Seitentasche meines Rucksacks wieder aufzutauchen. Interessant, wie man sich gleichzeitig freuen und ärgern kann. Jetzt habe ich in der Werkstatt auf jeden Fall wieder Zugriff auf meine ganze Mp3-Sammlung und kann meine jahrelang gewachsenen Playlists durchlaufen lassen. Ab und zu singt man dann mit oder muss sich mal kurz rhythmisch bewegen (natürlich nur, wenn keiner hinschaut). Ein Lied, das gestern 4x hintereinander lief, war Chet Fakers Interpretation von „No diggity“. An dem Lied haben sich ja schon viele versucht (Obwohl ich zum Beispiel bei der Version von Ed Sheeran eher Schmerzen bekomme). Dieser Mann hier macht seinen Job aber richtig gut. Gefällt mir besser als das Original. Sorry, Dr.Dre!

Danger Dan: Nudeln und Klopapier

Ich befinde mich ja in Österreich zur Zeit in einer Ausgangssperre und darf meine Schüler von Zuhause aus unterrichten. Trotzdem war ich heute einkaufen, denn bei drei Kindern sind Dinge wie Milch und Windeln lebensnotwendig. Ich habe das Zeug jetzt aber auch nicht kartonweise gekauft. Dennoch verwirrt mich das Verhalten der meisten Menschen zur Zeit. Was wollen die mit dem ganzen Klopapier? Wenn die Welt irgendwann untergeht, dann wenigstens mit sauberem Hintern? Dass man da ein Lied drüber schreiben kann, weich wie das rosa Duftklopapier, das ich heute aus Ermangelung an Alternativen kaufen musste, hätte ich nicht gedacht. Und das noch als hauptberuflicher Rapper der Antilopengang. Props!

Kummer feat- Max Raabe – Der Rest meines Lebens

Felix Kummer kennt man ja normalerweise als Frontmann von Kraftklub, die ich ja sowieso mag. Rappen kann der auch, sein Album ist für mich eines der großen Werke 2019, auch wenn da kaum ein Track mit positivem Inhalt drin vorkommt. Eine kleine Ausnahme ist dieser hier. Wenn auch nur sehr leise und erst im letzten Satz…

Bonus und großartiges Feature ist Max Raabe, von dem ich seit dem Interview bei „Willkommen Österreich“ (gibts auf Youtube) große Stücke halte. Der Mann hat Stil!

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